iFactory3D's booth at Musiad Expo 2022 in Istanbul

iFactory3D auf der MUSIAD EXPO 2022

Teile des multikulturellen Teams bei iFactory3D reisten dieses Jahr zum ersten Mal zur Musiad Expo nach Istanbul. Der aufstrebende Zweig der Fertigungsindustrie in der Türkei zeigt eine vielversprechende Nachfrage nach innovativen Produktionsprozessen.

Etablierte Fachmesse für internationales Publikum

Die Musiad Expo fand bereits zum 19. Mal statt, erneut in Istanbul, nachdem sie zuletzt 2020 dort abgehalten wurde. Die Messe hat sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit erfreut und zieht immer mehr Aussteller aus verschiedenen Branchen an. In diesem Jahr war die Messe zum ersten Mal auch für internationale Aussteller geöffnet. iFactory3D ließ sich diese Chance nicht entgehen, um Kontakte in der türkischen Fertigungswelt zu knüpfen und einem großen Sektor die automatisierte additive Fertigung vorzustellen. Während der 4 Tage, an denen die Messe im Tüyab Fair Conventions and Congress Center am ersten Novemberwochenende stattfand, war iFactory3D mit einem Messestand vertreten.

Multikultureller Austausch zu 3D-Fließbandtechnik

Unsere multikulturellen Gesandten führten über diese Zeit anregende Gespräche mit Vertretern aus rund 50 Ländern. Was alle gemeinsam hatten, war die Faszination, die ein 3D-Fließbanddrucker und seine große Bandbreite an Möglichkeiten auf sie ausübte. So konnte sich auf English, Deutsch, Türkisch und Arabisch zu den Vorteilen eines automatisierten 3D-Druckers für die Kleinserienproduktion ausgetauscht werden. Mit im Gepäck hatte das Team von iFactory3D einen Konzeptdrucker für Designstudios und Architektenbüros. Das zeitlose Erscheinungsbild eignet sich aber auch für jede andere Branche, in der stilvoll lange Objekte oder mehrere Teile in Reihe hergestellt werden sollen. Das Modell zeichnet sich durch seine platzsparende Konstruktion und ein minimalistisches, modernes Design aus gebürstetem Metall aus. Und mit dem Messeantritt konnte zudem die besonders hohe Reisetauglichkeit des Druckers demonstriert werden – er wurde problemlos in einem Koffer via Flugzeug von Deutschland in die Türkei transportiert.

3D-Drucker für internationale Produktionsziele

Aber auch der One Pro, der 3D-Fließbanddrucker für professionelle Anwendungen im industriellen Standard, war auf dem Stand von iFactory3D virtuell vertreten. Auf dem montierten Flachbildschirm flimmerten Seriendrucke verschiedenster Objekte in Dauerschleife durch die Messehalle. Von Schraubenhaltern über spezifische Werkzeuge und technische Bauteile zu Medizinprodukten wie orthopädischen Schuhsohlen. Getoppt wurde dies nur noch durch die Zeitrafferaufnahmen von meterlangen Druckobjekten. Zum Beispiel ein mannshohes Modell des Berliner Fernsehturms oder eine 2,18m lange Rakete, die der One Pro tagelang durchgängig produzierte. Beide Varianten des 3D-Fließbanddrucks trafen bei den Standbesuchern auf große Resonanz. Das große Interesse des Nahen Ostens am Fließbanddruck rührt daher, dass die Probleme der subtraktiven Fertigung dort lange bekannt sind. Man ist also bereit für neue Lösungen, die mehr Flexibilität und Nachhaltigkeit bieten können. Auch das hohe Einsparungspotenzial sowohl bei Material und (Arbeits-)Zeit als auch den generellen Kosten wurde direkt erkannt.

Türkei auf Vormarsch mit additiven Fertigungstechniken

Wie auch im Jahr 2020 ließ sich der türkische Staatspräsident Recep Erdogan die Gelegenheit nicht entgehen, für das Land und dessen stetig wachsende Wirtschaft Flagge zu zeigen. Die Anwesenheit und damit ausgedrückte Unterstützung des Präsidenten verdeutlicht die Bedeutung der Musiad Expo. Das vorhandene Potenzial der Türkei, sich als florierender Produktionsstandort weiter zu etablieren, kann durch additive Fertigung nachhaltig ausgebaut werden. Die geringen Investitionskosten im Vergleich zu traditionellen Fertigungsverfahren sorgen für einen Accelerating Effect, da eine erfolgreiche Integration und exponentielle Ausbreitung schnell und erleichtert erzielt werden kann. iFactory3D freut sich darauf, an dieser Bewegung mit seinen Produkten aktiv teilzuhaben.