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iFactory One Drucker enthält Künstliche Intelligenz-Fehlerschutzsystem

Wenn ich fragen würde, was würden Sie sagen, welches die fünf häufigsten Fehler beim 3D-Druck sind? Laut dem deutschen 3D-Druck-Startup iFactory3D lautet die Antwort Spaghetti, abgelöste Objekte, Verformung, Fäden ziehen und Luftbläschen, womit ich tendenziell einverstanden wäre. Aber das Unternehmen bringt jetzt, wie es selbst sagt, den ersten 3D-Drucker auf den Markt, der über ein eingebettetes, auf Künstlicher Intelligenz basierendes Druckfehlerschutzsystem verfügt, das diese und andere Probleme erkennt und damit irrelevant werden lässt.

Der pyramidenförmige Fließband-3D-Drucker iFactory One verfügt über PrinterGUARD, ein neues Druckfehlerschutzsystem, das diese fünf häufig auftretenden Fehler identifizieren kann. Darüber hinaus behauptet das Startup auch, dass seine selbstlernenden KI-Algorithmen bald in der Lage sein werden, bis zu zwanzig Arten von Druckfehlern zu erkennen, die PrinterGUARD alle eliminieren können sollte.

“Eine private Umfrage unter 1.000 Anwendern von 3D-Drucker-Anwendern ergab, dass diese Druckfehler in etwa 20% aller Fälle auftreten”, erklärte Artur Steffen, CEO von iFactory3D, in einer Pressemitteilung. “Bevor der iFactory One auf den Markt kam, führten Fehlerdiagnose und der Faktor Mensch zu großen Verlusten für die Hersteller. Mit der maßgeschneiderten 3D-Lösung kann die Fehlerquote jedoch minimiert werden”.

Der Seriengründer und Unternehmer Steffen gründete 2018 zusammen mit dem Erfinder und Chemieingenieur Martin Huber ein Cleantech-Unternehmen, das sich auf die Schaffung eines innovativen Nachhaltigkeitssystems konzentrierte, und nach einem anstrengenden F&E-Prozess fanden sie ihre Antwort im 3D-Fließband-Druck. Leider existierte zu dieser Zeit noch kein erschwingliches AM Belt System, weshalb Huber laut der iFactory3D-Website beschloss, “das Open-Source-Low-Budget-3D-Belt-Projekt aufzubauen und bei Thingiverse zu veröffentlichen”.

“Mit Hilfe dieses neu konzipierten Fließbanddruckers konnten Artur und Martin ihr Prototypentwicklung schnell vereinfachen”, fährt die Website fort.

Die Idee des iFactory One kam Huber speziell, als er mit dem 3D-Druck sehr teurer Teile für ein Gerät beschäftigt war. Er beschloss, die Teile selbst zu drucken, und kaufte schließlich genügend Drucker, um eine 3D-Druckfarm zu etablieren, erkannte aber bald, dass die Überwachung aller Drucker sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Er beschloss, einen besseren FDM-Drucker zu entwerfen, und entwickelte den Mehrzweck-Drucker iFactory One, der es Designern, Bastlern und Produzenten ermöglicht, Prototypen und Teile von unendlicher Länge zu drucken, ohne vor Ort sein zu müssen, um den Druckprozess zu kontrollieren.

Einer der iFactory3D-Gründer erklärte: “Ich wollte nie an meine 3D-Drucker gekettet sein”.

Der neue iFactory One kann aufgrund seiner Pyramidenform selbst bei einer unebenen Oberfläche schräg drucken und könnte dank einer 45°-Druckdüse und eines speziell entwickelten, integrierten Fließbandmechanismus problemlos eine große 3D-Druckerfarm ersetzen. Er verfügt über ein Bauvolumen von 180 x 290 mm mit unendlicher Länge, was bedeutet, dass für die meisten Teile keine Stützkonstruktionen oder Ausfachungen erforderlich sind. iFactory3Ds eigene Version der Cura Engine wird für das Slicen verwendet, zusammen mit einer eigenen Version von Octoprint/Octoscreen für die Benutzeroberfläche, und der Drucker kann mit ABS, ASA, PC, PETG, PC, PLA, TPU und NYLON-Materialien verwendet werden.

Zu den weiteren Merkmalen und Spezifikationen dieses kompakten Desktop-Systems gehören:

  • Live-Drucküberwachung über eine HD-Kamera
  • Cloud-basierte Fern-Druckersteuerung
  • langlebiges Polymer-Band
  • beheizte Bauplatte
  • 20-100 mm/s Druckgeschwindigkeit
  • 1,75 mm Filamentdurchmesser
  • 0,4 mm austauschbare Düse
  • 15 kg

Steffen und Huber haben iFactory3D im Juli dieses Jahres offiziell in Düsseldorf gegründet und im vergangenen Monat einen finanziellen Beitrag vom westdeutschen Business Accelerator und Startup-Cooperating Space STARTPLATZ erhalten. Der nächste Schritt im Entwicklungsprozess für den 3D-Drucker iFactory One des Startup-Unternehmens ist der Start einer Kickstarter-Kampagne, die in Kürze anlaufen wird und mehr als 100.000 US-Dollar einbringen soll.

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